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Gegründet 1987

Am Oberstehrenabend des 8.8.1987 - nach Auskunft des meteorologischen Instituts Duisburg eine laue Sommernacht - trafen sich nach dem Abendzug zu Ehren des damaligen Oberst Josef Bringmann Frank M. und Marcus H. an der traditionsreichen Gaststätte "Im Dom". Von der freundlichen, stimmungsvollen Atmosphäre beeindruckt und mitgerissen, beschlossen die beiden das nächste Schützenfest nicht mehr als Zuschauer, sondern vielmehr als Aktive mitzuerleben. Sogleich machten die zwei sich auf die Suche nach Gleichgesinnten, um ihr Vorhaben zu realisieren. Fündig wurden sie unter den umstehenden Freunden und Bekannten aus dem Umfeld des Quirinus-Gymnasiums sowie durch Freunde aus der Pfarrei Christ-König. Nach dem anschließenden Schützenfest traf man sich am 4.10.1987 bei Michael E. in der heimischen Kellerbar zu ersten Sondierungsgesprächen. Hier konnten die letzten Zweifel verschiedener Personen ausgeräumt und mit der Detailplanung begonnen werden. So wurde aus der ersten Kontaktaufnahme die Gründungsversammlung unseres Zuges. Unter Zuhilfenahme des Neusser Dictionary 'Von Aap bis Zubbel' von Sophie Tremblau fand man in der Rubrik Kermesplatz den Begriff

Pittermännche, dat, et = "Petermännchen", Bierfäßchen, das

der uns aufgrund seiner Nähe zu unserem - auch heute noch - favorisierten Getränk geeignet erschien. Der Begriff wurde modifiziert zu

de Pittermännches

und sollte von nun an unser Zugname sein. Die Anwesenden machten Stephan T. in Abwesenheit - er kam etwas später - zum ersten Oberleutnant des gerade gegründeten Zuges. Zur Seite wurden ihm Frank M. und Stefan S. als Leutnant bzw. Feldwebel (Spieß) gestellt.

die nächste wichtige Frage war die nach dem Korps unseres Vertrauens. Das Hauptaugenmerk unseres Interesses richtete sich auf die sogenannten 'Kleinen Korps'. In demokratischer Diskussion wurden die Für und Wider der einzelnen Korps gegeneinander abgewogen. Die Entscheidung fiel letztlich zugunsten der Schützengilde. Auf einer späteren Zugversammlung trafen wir unseren damaligen Major Dr. Udo Udo Kissenkoetter, der sich selbst ein Bild von uns machen wollte. Da wir ihn dort scheinbar mit unseren Vorstellungen von Glaube, Sitte und Heimat überzeugen konnten, wurden wir zur Ballotage beim Frühjahrskorpsschießen der Schützengilde eingeladen. Nachdem Adjutant Norbert Kathmann jedem von uns die Gildenadel mit Wonne in die Brust gebohrt hatte, waren wir ordentliche Mitglieder der Schützengilde Neuss e.V. und sind es auch bis heute geblieben.

Stolz sind wir auf die geringe Fluktuation in den zurück liegenden 32 Jahren. Ein Grund dafür könnte sein, dass (fast) jeder im Zug schon einmal ein Chargiertenamt bekleidet hat und sich somit in den Zug einbringen konnte.

Noch 261 Tage bis zum Schützenhochamt